Feeds:
Beiträge
Kommentare

”LOVE TANZANIA“

30. November:

NEWS unter „Bibel kreativ“! und demnächst auch wieder hier!

”Love Tanzania“

war das Motto des großen evangelistischen Festivals, das am Wochenende in Dar es Salaam stattfand.  800 verschiedene Gemeinden(von Pfingstlern bis Anglikanern)  zusammen mit Evangelistem Andrew Palau und Team hatten  auf dem „Jangwani Grounds“dazu eingeladen. Jangwani Grounds heißt soviel wie Wüstenplatz – dieser Platz war mit Tausenden von Besuchern gefüllt.

Abfahrt am Gemeindehaus

Da sogar ein extra Kinderprogramm  mit Hüpfburgen und  verschiedenen Spielen angeboten wurde wie auch ein extra dafür angereister  Kindermissionar aus England namens ”Duggie Dug Dug“ eine kreative – evangelistische Botschaft an die Kinder weitergab, hatten der Pastor meiner AICT-Orts-Gemeinde und ich

Schlange stehen….

die Kinder unserer Gemeinde mobilisiert daran teilzunehmen. 45 Kids und 9 Mitarbeiter kamen am Samstag morgen zum Gemeindehaus und mit einem Kleinbus und meinem Auto machten wir uns auf den Weg, nicht genau wissend, was und erwartete.  Und so ging es wohl vielen, Teilnehmern und Veranstaltern:

Der Reichtum Tansanias:

”KINDER“ füllte den Platz , bildete lange Warteschlangen vor den Hüpfburgen und an allen anderen Stationen, und wir warteten in der heißen Sonne! Und fühlten uns echt wie in der Wüste! Ich als „Weißhaut“ hatte natürlich prompt einen Sonnenbrand. Aber was macht man nicht alles um den Kindern den Genuss von ein paar Minuten hüpfen zu gönnen.

Das Warten hat sich gelohnt!

Eisverkäufer machten das Geschäft des Jahres!

Eisverkäufer haben Hochsaison

Wir, die Mitarbeiter, hatten unsere Augen überall, um nicht unsere Kinder zu verlieren, und doch passierte es zweimal! Dankbarerweise fanden wir die „zwei verlorenen Schafe“ jedes Mal schnell wieder.

Bei einem letzten Blick über das Festgelände, das inzwischen von Menschen übersät war, war ich doch sehr dankbar, dass im wahrsten Sinne des Wortes, Gott jedes Einzelne wichtig ist, und wir wieder mit allen Kindern in den Bus einsteigen konnten.

Menschen über Menschen füllten „Jangwani“ um Sportler in Aktion zu sehen und das Wort Gottes zu hören.

Advertisements

Ein neues Transportmittel für mich: RISCHKAS

Kaum war ich von meiner Mwanza-Tour zurück gekehrt ging es im Rahmen meines neuen Projektes „Bibel kreativ Ostafrika“ – der Herausgabe einer ostafrikanischen Version kreativer Sonntagschullektionen für drei Wochen nach Indien, genauer gesagt in einen der im Nordosten Indiens liegenden Staaten: Das Nagaland.

Kohima – Hauptstadt des Nagalandes

Dort gehört als Frucht der vor ca.140 Jahren begonnenen Missionsarbeit über 80% der Bevölkerung, die früher  als  Kopfgeldjägern  bekannt war, Baptistengemeinden an, von denen bereits viele Gemeinden sehr gut organisierte und zahlenreiche Sonntagschulen haben. Es ist keine Seltenheit, dass morgens um 7.00 h zwischen 500 – 1000 Kinder einer Ortsgemeinde in vielen unterschiedlichen Altersklassen zusammen kommen.

Eine von vielen Sonntagschulgruppen von einer Gemeinde.
Das Gelernte wird ausprobiert!

Oftmals fehlt es aber an gutem und kindgerechtem Material wie auch an Schulung für die oft noch jungen Mitarbeiter.
Der Leiterin für den Bereich „Kinder“ , die im Zentralbüro der Vereinigung aller Baptistenbünde im Nagaland angestellt ist, ist es ein Anliegen Mitarbeiter mit gutem Material und Anleitung zu versorgen. Somit lud sie ein Team von Mitarbeitern von „Brücke der Freundschaft“ aus unterschiedlichsten Himmelsrichtungen ein um junge und fortgeschrittene Mitarbeiter zu schulen.

Seminarteilnehmer beim Erstellen des Bildmaterials

Für mich war es etwas ganz Besonderes an den drei verschiedenen Schulungen beteiligt zu sein:

  • Zu erleben, wie Gott selbständige und unabhängige Gemeinden als Ergebnis von Missionsarbeit hat entstehen lassen,
  • den Bedarf und Offenheit für gute Mitarbeiter Schulung zu erkennen,
  • die größtenteils super-gut organisierten Sonntagschulklassen! und die vielen Kinder zu sehen (in der Hoffnung, dass ich tansanische Gemeinden wieder mal neu dafür motivieren kann),
  • tieferen Einblick in das Sonntagschul – Kurrikulum zu bekommen,
  • in der Naga-Kultur manches an tansanischen Elementen zu entdecken: Auch hier nimmt man es mit der Zeit und der Organisation etwas relaxter ☺, aber auch Neues lernen zu können, z.B. dass Nagas sehr viel zurückhaltender sind.
  • und vor allem wie wir als 5er Team, das sich zuvor nie in der Konstellation getroffen hatte, in aller Unterschiedlichkeit und mit allen Ungeklärtheiten   eine gesegnete Zeit des Gebens und Nehmens miteinander hatten. Wir wussten z.B. nicht bis zum tatsächlichen Seminarbeginn, welche Art Teilnehmer vor uns saßen, so disponierten wir nach der Vorstellungsrunde den eigentlich geplanten Fortgeschrittenen-Kurs schnell für Anfänger um.
  • Neben alle dem, war es spannend, ein anderes Land zu erkunden, frustrierend, ihre Sprache nicht zu können, und überaus lecker sich von der Nagaland-Küche verwöhnen zu lassen, ganz schön kalt dort und auch wieder sehr schön, nach 3 Wochen in meiner alten „Zweitheimat“ zu landen.

    „Strassenimbiß“ in Kohima

    Markt in Kohima

Umzugstour nach Mwanza

7.-14. Februar 2012

Je zwei Tagesreisen hin und zwei zurück

bin ich via Dodoma nach Mwanza unterwegs, um den Umzug von meinem Hausstand zu organisieren. Eingepackt hatte ich schon vor dem Heimataufenthalt alles, und so hieß es nur mit der Hilfe meines Nachbarn einen LKW samt Fahrer und Packhelfer zu organisieren. Von deutschen Umzugsfirmen kann man hier nur träumen.

Neben dieser Organisation war natürlich auch Zeit um liebe Freunde und Bekannte wieder zu sehen.

Back to Tanzania!!

Back to Tanzania!!

27. Januar 2012 – 10 min zu früh lande ich wieder in Dar!

Feuchtwarme Luft weht mir beim Aussteigen entgegen, meine Freundin Kathleen und das wuselige Dar es Salaam begrüßt mich.

Volle Straßen mit „Marching Guys“ zwischen den Autoreihen,
Eisverkäufer und
Bajaj – ein beliebtes und günstiges Dreirad-Taxi –
aber wir fahren samt Gepäck mit einem Auto ins Quartier.

dieses Mal noch aus der Heimat:

• Mein Heimataufenthalt war angefüllt von Besuchen in Patengemeinden, Veranstaltungen in der AM-Zentrale, einigen Urlaubstage, Familienfeiern –

• Mit dem Genießen des Weihnachtsoratoriums in einer der Kirchen meiner Heimatstadt Wiesbaden am Vorabend des 4. Advents haben für mich etwas ruhigere, reisefreie Tage begonnen. Pünktlich dazu, schneite es sogar ein wenig!

• Diese Tage genieße ich nun Gemeinschaft mit meinen Eltern, Bruder und Familie, Freunden und manchmal auch die Stille mit mir alleine.

• Am 22. Januar 2012 werde ich im Rahmen des Gottesdienstes erneut von meiner Heimatgemeinde FeG Wiesbaden und der Allianz- Mission in einen weiteren Arbeitsabschnitt entsandt und kurz darauf geht es zurück nach Tansania. Dieses Mal nach Dar es Salaam! Hier erwartet mich der Start eines neuen Projektes:

„Bibel kreativ für Ostafrika“ 
• … so lautet nun der Name des neuen Projektes, das mich in Tansania erwartet & ich bin gespannt, wie alles werden wird:
• 16 Bücher mit jeweils 26 Lektionen für Kindergottesdienst für drei verschiedene Altersgruppen in Suaheli zu übersetzen und dem ostafrikanischen Kontext anzupassen.
• Passenden Leute für die Mitarbeit in dem dafür benötigten Arbeitskreis zu finden: Eine Gruppe ist auf jeden Fall schon sicher, nämlich bewährte Mitarbeiter aus AICT – Gemeinden.
• Auch Schulungen werden wieder auf dem Programm stehen, um in Gemeinden vor Ort das Material einzuführen.
• Ich bin sehr dankbar, dass ich dieses Projekt in beratender Zusammenarbeit mit dem SunFocus Büro, dessen Sitz sich in Hongkong befindet, durchführen kann. Dieses Büro hält nicht nur die Urheberrechte, sondern möchte viel mehr Materialstelle für Länder sein, die kein oder kaum Unterrichtsmaterial für den kindermissionarischen Dienst haben.
• Unser gemeinsames Ziel ist es Gemeinden und ihre Mitarbeiter herauszufordern und zu befähigen, Kindern die Bibel verständlich und kreativ näher zu bringen, um dadurch die junge Generation für ein Leben mit Jesus zu gewinnen.

Sobald ich vor Ort und mich in Dar es Salaam organisiert habe, gibt es ganz aktuelle News.
Für heute allen Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedvolles Jahr 2012!

NEWS AUS TANSANIA – 2011-

Auch das neue Jahr begann schon wieder „unterwegs“, dieses Mal auf einer internationalen Missionarskonferenz in den Bergen Kenias. Ein Landhaus im englischen Stil  mitten in den Teeplantagen diente als Konferenzort -Einige Tage Großstadt-Leben in Nairobi mit Besuchen von Freunden, Erledigungen und auch Erholung folgten.

Zurück in TZ wartete ein Kontrast-Programm auf mich, von der Millionenstadt Nairobi mit einem Tag „Umdenk- und Pack-Pause“ ging es in das kleine Dorf Nyamtelela, in der Nähe von Katungulu, um dort ein Seminar für Kindermitarbeiter zu unterrichten. Leben „down-to-earth“ mit Aussen-Toilette und Dusche, viel Regen, so dass es recht kühl wurde, aber dank einer langjährigen Mitarbeiterin mit viel Liebe und Sorgfalt organisiert.

– 2010-

September – Dezember 2010

GESEGNETE WEIHNACHTEN UND

EIN FROHES NEUES JAHR!

Das letzte Update meiner Homepage liegt schon eine Weile zurück, aber dennoch ging das Leben und Dienst hier weiter – war geprägt von vielen Reisen und Besuchen, so dass die Schreibtischarbeit liegen blieb…..

Unterrichtswoche an der Bibelschule Katungulu
Es macht immer wieder Freude eine Zeit in der „alten Heimat zu verbringen“ – so auch dieses Mal, und den 2. Jahrgang der Bibelschüler zu unterrichten, der dieses Jahr nur aus 10 Leuten

nachtsbäumen“ vorbeifuhren.
Wir hatten eine gute Zeit der Gemeinschaft, des Planens und reisten dann nach  3 Tagen wieder zurück in den Norden.

All diese Touren verliefen ohne Unfälle und Pannen, worüber ich sehr dankbar bin.

Die restlichen Tage des Jahres sind nun der Fertigstellung des Campmaterial gewidmet, eine der Lektionen darin davon ist ganz weihnachtlich: Gott wurde Mensch, und kam zu uns, um uns Frieden zu bringen.

Gesegnete Weihachten!!

Juli & August 2010

…. wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder,
kommt ihr nie in das Reich Gottes….

Dieser Gedanke zog sich durch die unterschiedlichen Aktivitäten der letzten zwei Monate:

– in SUMVE – auf einer Schulung für Kindermitarbeiter:

Sumve ist eine tansanische Kleinstadt, ca. 2 Stunden von Mwanza entfernt, wo sich ca. 25 Kindermitarbeiter trafen, um zu erlernen, wie man Kinder unterrichtet. Sie merkten nur schnell, dass man sich als erstes auf Kinder einlassen muss, in ihre Welt „eintauchen“, mit ihnen spielen, Beziehungen zu knüpfen– um sie dann  auch mit der Guten Nachricht erreichen zu können. An den Nachmittagen „schwirrten“ wir in alle Richtungen aus, um in fünf verschiedenen Gegenden mit Kindern zu spielen und dann das Geschichte erzählen zu erproben.

Der Spätnachmittag diente dann dazu „unter’ m Mangobaum“ zu reflektieren. Und am Sonntag wurde dann das Erlernte noch mal in die Praxis umgesetzt:

Drei Kindergottesdienst-Gruppen wurden parallel zum Gottesdienst von den  Teilnehmern unterrichtet.


– während unseres WORKSHOPS mit AICT Leitern und dem Leitungsgremium des Christian Education Departments.

Für 3 Tage  trafen wir uns zu dem Thema: Eine „verlorene“ Generation in unserer Mitte – entdecke das Potential der jungen Generation für die Gemeinde Jesu“.


Es war eine spannende Zeit der Begegnung und des gemeinsamen Nachdenkens, unterrichtet und moderiert von Dozenten des Colleges aus Südafrika, zu dem wir schon einige unserer Kindermitarbeiter zur Weiterbildung gesandt hatten.

All diejenigen, die teilnahmen, waren sich einig, dass es ein guter erster Schritt war und dass Gemeinde Jesu in Tansania ein riesiges Potential hat, was wir aber noch viel effektiver erreichen müssen. Dafür müssen wir weiterhin im  gemeinsamen Austausch und Gebet füreinander bleiben, was wir am Ende des Workshops praktisch demonstrierten durch spezielle Gebete und auch bei einer eigens dafür dekorierten Tasse Kaffee oder Tee.


– und bereits wieder im Ausblick auf die CAMPS 2011

Im direkten Anschluss an den Workshop traf sich die Arbeitsgruppe Camp Material in der 950 km entfernten Stadt Morogoro, die mitten in den Bergen liegt. Wunderschön!


Die 14 stündige Fahrt dahin war lang, aber verlief fast ausschließlich auf Teerstrasse, welch ein Genuss! Das Treffen und Arbeiten  war sehr produktiv, so dass wir die Rückreise mit fast kompletten Lektionen zum Thema: JESUS – unser Herr!  antreten konnten.


28. Juni 2010

Die Ferien Camp News
kommen mit ein bisschen Verspätung…..

  • Wir gehen inzwischen in die 4. Runde (= 4. Woche) der diesjährigen Ferien- Camps und wir als Office-Team besuchen wieder das eine oder andere Camp, um die Früchte der Mühen der Materialerstellung, Versandes und Schulungsarbeit zu erleben.
  • 12.000 Kinder-Freizeithefte haben wir verkauft –d.h. an ca 250 verschiedenen Orten  über ganz Tansania verteilt trafen und treffen sich noch 12.000 Kinder. Da sind Camps aller Größenordnungen anzutreffen, von 10 – 120 Kids! Je größer die Truppe, desto besser die Stimmung!

Könnt Ihr die Stimmung aus         dem untenstehenden Foto         herausfühlen und hören?             Ich durfte auf dem Abschlussgottesdienst dabei sein und den begeisterten                 Camp-Chor hören!

  • Als Besonderheit gab es auf Drängen unserer leitenden Mitarbeiter dieses Mal Camp-T-Shirts zu erwerben. Wir im Haupt-office erstellten das Design und waren für Bestellung  und Versand zuständig und verzweifelten ob der vielen last-minute Bestellungen des Öfteren.
  • Aber das ganz Besondere war auch in diesem Jahr wieder, dass viele der Camp TeilnehmerInnen die Camp-message ”Das Heil kommt von Gott allein“  für sich persönlich verstanden und eine Entscheidung für Jesus getroffen haben.

  • Und nicht nur das, dieses Jahr fanden an fast allen Freizeit-Orten Outreachs von Kindern für Kindern statt – und so ging die message auch an Kinder außerhalb der Freizeiten.

18. Mai 2010

Zwischenbilanz Campseminare

In vielen AICT Gemeinden Tansanias ist nun unser diesjähriges Camp Thema: ”Das Heil kommt von Gott allein“  bekannt, denn vielerorts haben die Vorbereitungsseminare stattgefunden:

  • 4 Trainer-of-Trainer Seminare
  • 17 Seminare für die Mitarbeiter

Da waren viele ermutigend gut organisiert und besuchte Seminare dabei, aber auch das genaue Gegenteil!  Eines der ermutigenden Seminare besuchte und belieferte ich mit Material!

Ein Seminar war der Härtefall: 8 Teilnehmer waren am Montagnachmittag angereist und auch ein Trainer (von 3!) – wir im Hauptoffice hatten aber keine Ahnung von ihrer Terminplanung, und somit auch kein Material versandt.
Sie warteten geduldig den ganzen Dienstag, ohne mit uns zu kommunizieren. Der einzige Trainer  (ein Pastor) reiste am Dienstag wieder ab, weil in einer seiner Gemeinden eine Beerdigung durchzuführen war, und verweilte dort den ganzen Tag. Am Mittwochmorgen riefen sie dann bei uns an, und fragten wo das Material denn wäre??? Und ob wir mit Trainern aushelfen könnten? Begeisterung auf allen Seiten! Pastor Daudi fuhr dann per Motorrad und Materialkiste am Nachmittag hin, die beiden folgenden Tage  übernahm ich unterrichtstechnisch, während am Freitag  der andere Trainer wegen einer weiteren Beerdigung schon wieder  das Seminar verließ. Trotzdem hatten wir eine fröhliche Gemeinschaft und das gemeinsame Mittagessen schmeckte auch.

Wie sich der letzte Seminartag gestaltet hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

  • und noch 12 Seminare für Mitarbeiter stehen aus!

Und wir als Office Mannschaft sind damit beschäftigt, den Material- Nachschub zu liefern, Kisten packen, zu unterschiedlichen Bussen bringen (die wir statt Post benutzen), Kisten im Empfang nehmen, Nachdrucken (weil uns wieder das Material ausgegangen ist) ….


Da wünsche ich mir manchmal lieber, unterwegs zu Seminaren zu sein, um selbst zu unterrichten. Nächste Woche habe ich dazu evtl. wieder Gelegenheit, wenn auch nur als Stippvisite.

  • Und ganz zwischendurch hatte ich Besuch von meinen Eltern und damit auch einige freie Tage. Ein paar Impressionen dazu:

ohne Worte

ohne Worte!!


23. März 2010

Camp-Saison eröffnet!

Es war wieder mal soweit – vergangenen Montag starteten wir in eine neue Camp Saison, dieses Mal zum Thema: Das Heil kommt von Gott allein und wir sind unterwegs mit Jona. 50 Teilnehmer waren angereist zum ersten Trainer-of-Trainer Seminar. Wir haben es bewusst dieses Jahr anzahlmäßig kleiner gehalten, dafür in einer weiteren Region ein eigenes TOT-Seminar geplant, um Reisekosten zu reduzieren aber auch eine überschaubarere Gruppe zu haben. Erstmalig waren wir ein recht großes Trainerteam mit neun Leuten, das erleichterte so manches in der Seminarorganisation und Unterrichten. Erstmalig unterrichteten wir nur per „Demo-Unterricht“, d.h. genauso, wie wir auch die Kids selbst unterrichten würden. Am Nachmittag war es dann die Aufgabe der Teilnehmer in 3er Gruppen den Unterrichtsstil zu üben und sich gegenseitig zu korrigieren. Unsere Hoffnung und Ziel ist, dass dadurch die Bibelarbeiten und andere Einheiten in den Camps besser unterrichtet werden. Aber wie immer gehören natürlich auch viele Spiele, eigens dafür getextete und komponierte Lieder, eine Bastelarbeit – wie könnte es anders sein – bastelten wir ein Faltboot, denn per Schiff wollte Jona  vergeblich vor Gott davon laufen und vieles andere, was so ein Feriencamp spannend und fröhlich macht. Alles in allem hatten wir ein sehr fröhliche und gesegnete Zeit! Nun folgen „nur“ noch drei weitere TOT-  und mind. 20 regionale Mitarbeiterseminare, bevor die Camps selbst beginnen.

Biblische Geschichte spannend erzählt!

Wir haben’s geschafft!

Mit vielen Eindrücken, neuen Ideen und biblischen Impulsen ist das Seminar schon wieder um, und unser Vorsitzender verabschiedet uns und stellt die Camp Saison unter Gottes Segen.


6. März 2010 – Meetings, meetings, meetings

Regionales UKWATA Meeting

Ukwata steht für Umoja kwa wanafunzi wa Tanzania und ist eine missionarische Schülerarbeit, vorwiegend an Sekundarschulen ( 8. – 13. Klasse). Auf einem ihrer Meetings waren die beiden Shorties Lisa und Jana eingeladen, um eine Kurzbotschaft zu geben. Da viele der Sekundarschüler nicht genug Englisch können, begleitete ich sie, um sie ins Suaheli zu übersetzen. Sie ermutigten die ca. 300 Schüler zu einer echten Beziehung mit Jesus, damit sie ihn auch spürbar im Alltag erfahren können – und keine „fake“ Christen zu sein. Die Schüler hörten gespannt und aufmerksam  zu, und waren auch weiterhin begeistert dabei als ein AICT Pastor noch eine weitere message gab. Wunsch und Gebet bleibt, dass die Jugendlichen viel davon mit nachhause genommen haben und es im Alltag umsetzen können.

Danach ging’s dann noch mit einer
laaaangen Geld-Sammelaktion weiter, um den „Ukwata-Topf“ zu bereichern, bei der die Gäste natürlich mithelfen durften.

Zum guten Abschluss gab es gemeinsames Mittagessen mit leckerem tanzanischem Gewürzreis, und um 15h waren wir denn daheim.

AM-Meeting

Ein weit aus kleineres Meeting hatten wir als deutsches AM-Team, das im Norden Tansanias arbeitet: 4 Missionare, 4 Shorties und 3 Kinder ! Hier geht’s dann eher „deutsch“ zu, wie man sich denken kann, z.B. dass wir es meistens schaffen, das uns selbst gegebene Programm  zeitlich einzuhalten.
Da stehen neben Arbeitsfragen  auch Zeiten des Austausches, Bibelarbeiten, Singen auf dem Programm –  und es trägt dazu bei, jeweils die anderen Arbeitszweige der Kollegen, die wir alle mehrere Stunden von einander entfernt wohnen, mit im Blick zu haben.
Dieses Mal endete unser Meeting in einem schönen, indischen Restaurant, direkt am Ufer des Viktoriasees!

Meeting von vier Waberoya-Gruppen

Am nächsten Tag stand direkt ein anderes Event auf dem Programm: Erstmalig trafen sich bei strahlendem Sonnenschein vier Jungschargruppen, die sich hier „Waberoya“ (= abgeleitet von bibeltreuen Christen aus Beröa) nennen, zu einem Mini-Jungschartag. Ich hatte ziemliche Zweifel, wie dieses 1. Mal wohl klappen würde und war dann sehr dankbar (!), dass alle eingeladenen Gruppen mit ihren Mitarbeitern kamen.

.

Mit 90 Kindern und 14 Mitarbeitern spielten wir „Olympiade“ und hörten passend dazu die Geschichte von Eric Lidell: Sieger für Jesus zu sein!


Eine Siegerehrung gab es selbstverständlich auch! Stolze Sieger wurden die Heimspieler!


Aber auch hier durfte natürlich ein Essen nicht fehlen: Von 25 kg Reis und aus 10 kg Trockenbohnen gekochten Sauce wurden alle satt und alle waren sich einig, dass dieses erste Meeting nicht das letzte gewesen sein soll.        


1. Februar 2010

—- HERI YA MWAKA MPYA! —-

—– FROHES NEUES JAHR! —-

Nachdem eine ganze Weile „Funkstille“ auf meiner Homepage herrschte, gibt’s im neuen Jahr zusammen mit verspäteten Grüßen zum neuen Jahr wieder ein paar Infos:

Dezember: Mit Ferienbeginn Anfang Dezember starteten 5 Teenager aus meiner Gemeinde in Bwiru eine Jungschargruppe: „Waberoya Bwiru“. Ich habe diese jungen Leute selbst noch vor einigen Jahren in einer nicht lange währenden Jungschargruppe unterrichtet, nun erinnerten sie sich daran – und wollten den Kindern der entsprechenden Altersgruppe so ein Erlebnis bieten, und vor allem ihnen die Gute Nachricht weitergeben. Ich freue mich sehr über ihr Engagement: Während der Ferienzeit unterrichteten sie 3 x pro Woche!, Nachdem Mitte Januar die Schule  wieder begonnen hat, treffen wir uns nur noch einmal. Die beiden Shorties sind auch dabei und überlegen sich immer wieder neue Spiele, mit denen wir jeweils unser Programm starten, danach geht es dann zur Parade, die von einem zünfitgen Jungschargruß begleitet wird.

Januar: Während Deutschland im Schnee erstickt – ist bei uns gut heiß, und zur  Zeit pausiert der Regen, doch Blumen und Bäume blühen immer noch wunderschön. Ergiebige Regenfälle um die Weihnachtszeit haben für die nötige Wassermenge auf den Reisfeldern gesorgt, so dass meine Nachbarn fleißig ihre Felder bestellt haben. Aber Regen ist weiterhin nötig.

Im Christian Education Department sind wir fleißig dabei, das Campmaterial 2010 fertig zu stellen, die Einkäufe konnten wir zu einem guten Teil schon tätigen, nun arbeiten wir an der „Druckreife“ des diesjährigen Leiterhandbuches plus Freizeitheften für die Kinder.